La Palma Urlaub: Tipps für unvergessliche Naturerlebnisse

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La Palma Tipps

Eine Insel, viele Möglichkeiten

La Palma im Überblick

SehenswürdigkeitenDer Westen und Norden La Palmas

Im Westen La Palmas liegt nicht nur die heimliche Hauptstadt Los Llanos de Aridane, die mit ihren engen Gassen, schmucken Geschäften, netten Restaurants und pulsierenden Cafés zum Verweilen einlädt – auch hier trifft man auf bezaubernde und teilweise versteckt liegende Kleinode. Die kleine Kapelle “Virgen de Fátima” ragt oberhalb des Örtchens San Nicolás mit ihrer Marienstatue aus schwarzer Lavalandschaft hervor, ein farbenfrohes Schmuckstück bildet die “Plaza La Glorieta” in Las Manchas, das dazu nahegelegene Weinmuseum verspricht feine Kostproben, etwas abgelegen aber wildromantisch präsentiert sich dagegen San Mauro und der Hafen von Puntagorda.

SehenswürdigkeitenDer Osten und Süden La Palmas

Während der Osten La Palmas in grünem Gewand erstrahlt, besticht der Süden der Insel mit seiner schwarz glitzernden Landschaft. Inmitten dieser Gegensätze lassen sich etliche Perlen entdecken. Eine ehemalige Gofiomühle bei Mazo beherbergt heute eine Töpferwerkstatt, im Museum “Casa Roja” kann sich der Besucher u.a. über die Stickereikunst informieren, der archäologische Park “Belmaco” wartet mit Felsbildern und einem anschaulichen Lehrpfad auf und den ultimativen Kontrast hierzu findet man in den Salzgärten unterhalb der Leuchttürme.

SehenswürdigkeitenDie kleinen Weiler des Nordens

Wer Ursprünglichkeit zu schätzen weiß, die Ruhe liebt und dem Duft der Natur folgen möchte, sollte sich die kleinen Weiler des Nordens, die so wohlklingende Namen tragen wie Franceses, Don Pedro, El Tablado, Gallegos nicht entgehen lassen. Entspannen und Abschalten ist hier das Motto. Grandiose Felsküsten, traumhafte Weiten über das Meer, freundliche Menschen und Natur pur. All die kleinen Dörfer lassen sich entlang der Nordküste herrlich über eingesäumte Pfade erwandern.

SehenswürdigkeitenWanderungen auf La Palma

Mit das Größte was La Palma zu bieten hat, sind die unzähligen Wanderwege durch schwarze Lavalandschaften oder grüne Lorbeerwälder, auf hohe Gipfel oder entlang der urigen Küste. Immer begleitet vom Duft der Mandelblüten, des gelb leuchtenden Ginsters oder vom Duft der Kiefernwälder stellt eine Wanderung durch unterschiedlichste Landschaftsformen ein unvergessliches Erlebnis dar. Erfreuen Sie sich an intakter Natur, an interessanten Felsgravuren, auf idyllische Dörfer oder traumhafte Aussichten. Die Insel der vielen Gesichter hat viel zu erzählen.

SehenswürdigkeitenDie Strände auf La Palma

Auf La Palma sucht man weiße, mit Palmen gesäumte Strände vergebens. Hier hat schwarzer Sand die Vorherrschaft. Abgesehen von den größeren Stränden in Tazacorte, Los Cancajos oder Puerto Naos, findet man entlang der Küste – teils zwischen Felswänden versteckt – viele romantisch gelegene Buchten. Egal ob Sie herrliche Sonnenuntergänge in El Remo oder an der Playa Nueva genießen oder sich auf eine kleine Tour zur Playa de la Veta begeben möchten, das Rauschen der Wellen lässt Sie überall den Alltag vergessen.

La Palma – die grünste kanarische Insel,

betört ihre Besucher mit einer unglaublichen Vielfalt an unterschiedlichen Landschaftsformen…

Ein Urlaub auf der kanarischen Insel La Palma (vollständiger Name: La Isla de San Miguel de La Palma) lässt sich äußerst abwechslungsreich gestalten. Grüne Lorbeerwälder, grandiose Schluchten, üppige Kiefernwälder, ursprüngliche Dörfer und schwarze Lavafelder prägen das Bild dieses traumhaften Eilands. Viele Urlauber bezeichnen La Palma auch als die schönste kanarische Insel.

La Palma, die schönste kanarische Insel

Genießen Sie zum Beispiel bei einer der zahlreichen Wanderungen herrliche Ausblicke und eindrucksvolle Naturschauspiele, erleben Sie unvergessliche Sonnenuntergänge im malerischen Örtchen Puerto de Tazacorte, verbringen Sie erholsame Tage am Strand oder besuchen Sie die quirlige Inselhauptstadt Santa Cruz de La Palma (nur ca. 20 Fahrminuten vom Flughafen entfernt) und entdecken Sie so Ihre Liebe zu dieser ganz besonderen kanarischen Insel.

Die Cumbres (Höhenzüge) trennen die Insel La Palma in eine Ost- und Westseite und sind bei jedem Wetter ein bezauberndes Ereignis. Einer Augenweide gleicht das Schauspiel, wenn die Passatwolke wie ein Wasserfall über die Bergkuppe schwappt und der grüne Hang in einen weißen Wattebausch gehüllt wird.

Auf La Palma findet der Reisende viele tolle Urlaubsorte. Aufgrund der klimatischen Gegebenheiten und der großen Höhenunterschiede spielt die Wahl des Urlaubsortes für Ihren La Palma Urlaub eine wichtige Rolle und sollte bei der Planung berücksichtigt werden. Im allgemeinen ist die Westseite sonnenreicher und wärmer als der Osten, aber auch hier sollte die Höhenlage – vor allem in den Wintermonaten – nicht außer Acht gelassen werden. Der Osten sowie der Norden präsentieren sich im Gegenzug wesentlich grüner. Beliebte Regionen für Hotels und Apartmentanlagen sind unter anderem Puerto Naos (auf der Westseite) und Los Cancajos (Ostseite der Insel).

Eine Alternative zum Hotelurlaub stellt die Buchung eines Ferienhauses inmitten der Natur dar. Hier findet der Reisende sowohl einfach zweckmäßig eingerichtete Ferienhäuser als auch komfortable Unterkünfte bis hin zu exklusiven Domizilen mit Pool. Es läßt sich auf der Insel also leicht für jeden Geschmack das passende Ferienhaus finden. Ein Mietwagen ist auf La Palma fast unumgänglich und ergänzt die individuelle Urlaubsgestaltung.

Das sollte man auf der Isla Bonita (schönen Insel) unbedingt gesehen haben

Vulkan San Antonio, Vulkan Teneguía und die Leuchttürme von Faro:

Am Südzipfel der Insel zeigt sich der vulkanische Ursprung deutlich. Schwarze Lavaflächen sowie zwei beeindruckende Krater, die sich zwischen Himmel und Meer aufbäumen, führen einem eine atemberaubende Mondlandschaft vor Augen. Während man am San Antonio bereits Eintritt verlangt, lässt sich der Kraterrand des Teneguía kostenlos erklimmen. Vom einfachen Spaziergang bis hin zur Tageswanderung ist in diesem faszinierenden Gebiet alles möglich. Im Kontrast zur schwarzen Landschaft stehen die weißen Salzberge der Saline, die sich neben den beiden Leuttürmen befindet. Das Salz wird hier auf ganz natürliche Weise gewonnen und unter dem Namen Sal Teneguía in den Geschäften verkauft. Die Küste der Südspitze La Palmas bringt außerdem eine Reihe versteckter Strände hervor, die zu einem Sonnenbad einladen.

Garafía und die kleinen Weiler des Nordens:

Santo Domingo de Garafía ist umringt von mächtigen Barrancos. Das Zentrum des Ortes bildet die kleine Plaza Baltasar Martin, die ein lauschiges Plätzchen im Schatten herrlicher Bäume bietet. Sehenswert ist auch die restaurierte Kirche Virgen de la Luz. Ausflüge in die Umgebung, wie etwa eine Wanderung nach El Palmar oder ein Abstecher hinunter zum Hafen machen Garafía so abwechslungsreich. Weiter entlang der Nordküste gelangt man bald zur Abzweigung nach Don Pedro. Unten angekommen, genießt man herrliche Ausblicke auf das Meer und hat die Möglichkeit zu Fuß entlang der Küste nach El Tablado oder den Windrädern folgend nach Juan Adalid zu wandern. Ein weiterer Abstecher ist das malerische Dorf El Tablado. Blaues Wasser, tiefe Schluchten und bizarre Drachenbäume umringen das ursprüngliche Dorf. La Fajana, Franceses und Gallegos sind weitere verträumte Dörfer, die auf der Strecke Richtung Barlovento einen Ausflug lohnen. Ebenfalls kann die Nordküste La Palmas durchgängig zu Fuß entdeckt werden.

Lorbeerwald Los Tilos und San Andrés:

Der Lorbeerwald Los Tilos ist eines der Highlights des Ostens. Ein Informationszentrum informiert mit einer Ausstellung unter anderem über die Entstehung des Lorbeerwaldes, zudem wird die Vogel- und Pflanzenwelt vorgestellt. Der Lorbeerwald selbst, der mit einer atemberaubenden Natur aufwartet, kann dann bei einem gemütlichen Spaziergang oder einer mehrstündigen Wanderung erkundet werden. Die gesamte Vegetation gleicht einem Urwald. Lohnenswert ist hier der Abstecher zum Barranco de Agua oder natürlich die legendäre Tunneltour zu den Quellen Marcos y Corderos, auf der 13 dunkle Tunnel durchquert werden. Ganz in der Nähe von Los Tilos liegt zur Küste hingewandt, das zauberhafte Dorf San Andrés. Bunte Häuser, hohe Palmen und farbenfroher Hibiskus zieren das Stadtbild von San Andrés. Schlendern Sie durch die gepflasterten Gassen und genießen Sie den stetigen Blick auf den blauen Atlantik. Auf der Plaza angekommen, sollte man bei einem Kaffee, die ursprüngliche Atmosphäre aufnehmen, die San Andrés versprüht.

Caldera de Taburiente:

Das Herzstück der Insel ist der Nationalpark Caldera de Taburiente. Um La Palma wirklich zu erleben, sollte jeder Besucher einen Blick über den einmaligen Kesselrand gewagt haben. Einen weiteren Eindruck erhält man bei einem reizvollen Spaziergang an der Cumbrecita, bevor man eventuell die längeren Wanderungen angeht. Der Roque de los Muchachos ist mit seinen 2.426 Metern der höchste Gipfel des Kraterrandes. Er bietet dem Besucher nicht nur sagenhafte Ausblicke bis zur Nachbarinsel Teneriffa sondern beherbergt auch ein Observatorium. Ein Tagesausflug mit dem Mietwagen zum Gipfel, sollte daher auf jeden Fall auf dem Urlaubsprogramm stehen. Eine schöne Wanderung ist die große Caldera-Tour, die Sie von Los Brecitos aus zum Campingplatz und zurück durch den Barranco de las Angustias führt. Schwindelfreiheit erfordert die Rundwanderung zum Pico de la Nieve, die unvergessliche Einblicke in die Caldera gewährt.

Wanderinsel La Palma – Urlaubsziel für Entdecker

Die Insel bietet auf ihrer kleinen Fläche die unterschiedlichsten Vegetationszonen und somit einen gigantischen Reichtum an abwechslungsreicher Flora, die zu unvergesslichen Wanderreisen einlädt.

Sie begegnen – vor allem im Norden – kaum anderen Menschen, dafür treffen Sie auf eine Wunderwelt der Natur, die zahlreiche Pflanzenarten wie die Glockenblume, den Natternkopf, den Kettenfarn, den Drachenbaum, die kanarische Kiefer oder auch die mächtigen Lorbeerbäume beheimatet.

Erwandern Sie nach Herzenslust unter anderem alpine Gebirge, schwarze Vulkane, urige Lorbeerwälder oder wilde Schluchten. Ausgedehnte Touren sind auf La Palma ebenso möglich wie schöne Rundwanderungen oder kleine Spaziergänge.

Die Gegebenheiten auf La Palma schaffen sehr vielfältige Wandermöglichkeiten. Glanzlicht der Insel ist die Caldera de Taburiente, die ein großes Wandergebiet erschließt. Mit bis zu 2.426 Meter hohen Gipfeln, verbirgt dieser Kessel eindrucksvolle Landschaften aus grandiosen Felsformationen, grünen Pinienwäldern, sprudelnden Quellen und plätschernden Wasserfällen. Gleichermaßen reizvoll ist die ursprüngliche Nordwestküste mit ihrer malerischen Steilküste, ihren verträumten Weilern, ihren urigen Wohnhöhlen sowie ihren mächtigen Dragos. Auch die üppig grüne Vegetation im Cubo de la Galga oder in Los Tilos, die einem Lorbeerwald gleicht, ist einzigartig. Der Süden wartet dagegen mit einer kargen Vulkanlandschaft auf, die auch ihr ganz besonderes Flair versprüht.

Das Eiland verfügt über ein gut ausgebautes Netz an Wanderwegen mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden. Wichtig als Wanderausrüstung sind vor allem:

Gutes Schuhwerk, geeignete Kleidung, Handy und Sonnenschutz sowie ausreichend Proviant, insbesondere genügend Trinkwasser. Die aufgeführten Wanderbeschreibungen können keinen Wanderführer ersetzen, sondern dienen lediglich als Anhaltspunkt.

Die beliebtesten Wanderungen auf La Palma:

Cubo de la Galga

Uriger Lorbeerwald – prächtige Natur – fantastische Ausblicke

Von der Bushaltestelle in La Galga gehen wir zunächst die schmale Straße Calle Llano Molino hinauf. Dieses Stück könnte man ebenfalls noch mit dem Auto zurücklegen, indem man auf Höhe des Restaurants Asterio die mit Cubo de la Galga ausgeschilderte Straße befährt und sein Auto dort am Straßenrand abstellt. Nach einiger Zeit bergauf, treffen Sie auf eine Informationstafel. Dem Wegweiser PR LP 5.1 Cubo de la Galga in den Lorbeerwald folgend, empfängt Sie reiche Vegetation und ein dichter Baumbestand. Blumen, Ranken und Farne lassen den Wanderer in eine grüne Wunderwelt eintauchen (siehe z.B. der Riesen-Natternkopf). Der Pfad schlängelt sich weiter entlang des Barranco de la Galga.

Der Waldpfad führt Sie weiter geradeaus bis er im Zickzack steil bergauf ansteigt. Ein Bach und sprudelnde Quellen verlaufen unterhalb vorbei. Nach Durchquerung des Bachbetts setzt sich der Pfad weiter nach oben fort. Nachdem der Pfad in einen breiteren Weg mündet, folgen Sie der Beschilderung Richtung Mirador de la Somada Alta, den Sie nach rund einem Kilometer erreichen. Dieser Rastplatz bietet einen wundervollen Ausblick auf die Ostküste und den blauen Atlantik. Nachdem Sie bei einer Stärkung die herrliche Sicht genossen haben, geht es über den PR LP 5.1 (weiß-gelb markiert) weiter zum Ausgangspunkt zurück.
Größtes Highlight dieser herrlichen Wanderung im Cubo de la Galga ist die wundervolle Natur. Meterhohe Farne, Lorbeerbäume sowie grandiose Felswände, die mit Ranken und grünem Moos überwuchert sind, lassen den Wanderer in eine andere Welt eintauchen. Nicht nur der urige Lorbeerwald sondern auch die fantastischen Ausblicke sind ein Ereignis für jeden La Palma Urlauber.

Von El Tablado nach Santo Domingo de Garafía

Wilde Schluchten – einsame Weiler – malerische Drachenbäume

Im dünn besiedelten Norden führt die Wanderung entlang der Küste durch wilde Schluchten vorbei an abgelegenen Weilern. Hier scheint die Zeit stehen geblieben zu sein.

Beginnend am Ausgangspunkt El Tablado verläuft der Pfad durch das Dorf Richtung Küste zum Barranco Fagundo. Nach ca. 20-minütiger Gehzeit ist der Schluchtgrund erreicht. Dies bedeutet, dass nun die andere Seite der Schlucht bergauf bewältigt werden muss. Die Mühen werden mit einem malerischen Rastplatz belohnt, der einmalige Aussichten über die Küste bietet. Nach einer weiteren Gehzeit, geht der Pfad in eine Fahrspur über. Das Zwischenziel Don Pedro haben Sie bereits vor Augen. Nach rund 1,5 Stunden ist der Platz von Don Pedro erreicht. Hier bietet sich eine kurze Pause an, um die unglaubliche Ruhe zu genießen.

Danach folgen Sie der Ausschilderung Richtung Santo Domingo. Durch Bauerngärten hindurch gelangen Sie über den GR130 hinunter in den Barranco Magdalena. Nach Durchquerung dieser Schlucht gelangen Sie an den höchsten Punkt dieser Tour, der mit einem Holzkreuz versehen ist. Nachdem eine urwaldartige Strecke passiert wurde, trifft man gegenüber der Windkraftanlage bei Juan Adalid auf eine Fahrspur. Hier geht es nach links weiter. Bei einer Weggabelung angekommen, nehmen Sie den oberen Pfad, der durch ein Holztor führt und Sie zur nächsten Schlucht, dem Barranco de Domingo bringt. Erreicht wird der nächste kleine Weiler El Mundo. An der nächsten Gabelung erscheint ein Hinweisschild El Palmar – Santo Domingo.

An einer weiteren Gabelung nehmen Sie den oberen Weg. Sie erwandern eine weitere kleine Schlucht, nachdem Sie vor einer Linkskurve den Pfad nach rechts folgend einschlagen. Nach ca. 150 Metern zweigt der Weg wiederum nach links ab, der mit Steinmännchen markiert ist. Sie passieren den Barranco Palmar und treffen dann auf die wenigen Häuser des Weilers El Palmar. Nach einer breiten Treppe, passieren Sie zwei weitere kleine Schluchten, bis Sie den mit Drachenbäumen bewachsenen Barranco de la Luz erreichen. Sie erspähen bereits die ersten Häuser von Garafía. Die Plaza ist Endziel dieser Wanderung. Eine gemütliche Bar lädt hier zu einer Stärkung bzw. Erfrischung ein.

Auf dieser Wanderung entlang der Küste zeigt sich La Palma von seiner ursprünglichen Seite. Das bezaubernde Dorf El Tablado ist Ausgangspunkt dieser wildromantischen Tour. Durch mehrere Schluchten und vorbei an kleinen Weilern wie Don Pedro, Juan Adalid und El Palmar führt Sie der Weg bis nach Garafía.

Von Gallegos nach El Tablado

Verträumte Weiler – grüner Weitblick – malerische Landschaften

Ein Naturschauspiel der besonderen Art erwartet den Besucher auf der eindrucksvollen Wanderung von Gallegos nach El Tablado im Norden der Insel La Palma.

Im Frühjahr sind hier selbst die Klippen in ein grünes Kleid gehüllt, aus dem die bunten Blüten sprießen. Der Dorfstraße nach unten folgend, wird ein Laden sowie eine Bar passiert. Am Sportplatz angekommen, sehen Sie das erste Hinweisschild zu dieser Tour. An Feldern vorbei, eröffnen sich bereits traumhafte Blicke auf die Küste sowie die Weiler Franceses und El Tablado. Links haltend Richtung Schlucht wird der Pfad zum Camino Real. Dieser führt steil hinunter in den Barranco Melchor. Vor Ihnen liegt eine atemberaubende Landschaft, in der Sie kaum anderen Wanderern begegnen.

Durch die üppige Vegetation ist der Weg stellenweise zugewachsen. An einer Felswand mit Aushöhlung angekommen, nehmen Sie den Pfad nach links. Unten angekommen bietet sich eine Pause bei himmlischer Ruhe und grandiosen Ausblicken an. Nach einer Stärkung geht es wieder bergauf. Kurz vor einem Haus führt der Pfad geradeaus nach oben weiter.

Der erste Dorfteil von Franceses ist bald erreicht. Nach passieren des ersten Hofes steht ein Hinweisschild, dem Sie Richtung Santo Domingo folgen. Das Landschaftsbild ist hier geprägt von alten Bauernhäusern und duftenden Obstgärten. Bis das idyllisch gelegene Franceses zum Etappenziel wird, beeindrucken mächtige Drachenbäume den Wanderer. Weiter über den GR130 gelangen Sie durch eine kleine Schlucht zum Ortsteil Los Machines.

Knapp zwei Kilometer werden danach auf einem schmalen Sträßchen zurückgelegt. Sie erkennen bald darauf einen gut sichtbaren Zickzackweg nach oben, der nach einigen Serpentinen den Hinweis La Fajana – El Tablado ausweist. Dieser Beschilderung folgend, wird der – zum Teil stark zugewachsene Weg – stellenweise rutschig. Erneut auf das Asphaltsträßchen treffend führt Sie der Weg in Richtung Küstenort La Fajana. Kurz vor La Fajana zweigt ein malerischer Weg nach links ab. Der Weg geleitet Sie Richtung El Tablado – Santo Domingo. Sie erwandern den Barranco de los Hombres und kommen Ihrem Endziel El Tablado immer näher. Bald schon sind die ersten Häuser des Dorfes erreicht und eine eindrucksvolle Wanderung liegt hinter Ihnen.

Eine großartige Wanderung im dünn besiedelten Norden bietet sich entlang der Küste von Gallegos nach El Tablado an. Grandiose Schluchten, bewaldete Berge und eine spektakuläre Felsenküste werden Sie begeistern. Das entzückende Dorf Franceses, welches auf dieser Tour passiert wird, lädt zum Verweilen ein. Genießen Sie auf dieser Route die unberührte Landschaft sowie die unglaubliche Ruhe.

La Cumbrecita

Steile Kraterwände – einmalige Einblicke – ein heiliger Felsen

Aus Richtung des schönen Ortes El Paso kommend, biegt eine deutlich mit „Parque nacional“ ausgeschilderte Straße vor dem Besucherzentrum direkt links ein. Den Hinweisschildern folgend, führt die Straße in einigen Serpentinen durch schönen Kiefernwald bis hinauf zum Parkplatz der Cumbrecita. Mittlerweile wird die Zufahrt per Schranke kurzfristig geschlossen, sobald der kleine Parkplatz komplett belegt ist. Wegen der Parkplatzsituation lohnt sich daher ein früher Aufbruch zu dieser Cumbrecita Wanderung. Hinzu kommt, dass der Passat-Nebel bei ungünstiger Wetterlage bereits um die Mittagszeit die traumhafte Sicht in den Krater der Caldera de Taburiente versperren kann.

Die beiden Aussichtspunkte „Lomo de las Chozas“ und „Mirador los Roques“ sind auf einer kurzen Aussichtsrunde leicht zu erreichen. Wegen des zum Teil schmalen Weges und der rutschigen Abschnitte ist in jedem Fall gutes Schuhwerk zu empfehlen. Die beiden Aussichtspunkte gewähren gigantische Einblicke in den Krater der Caldera de Taburiente.

Auf dieser schönen Tour durchläuft der Wanderer zudem prächtige Kiefernwälder. Die Wege sind bestens markiert und ausgebaut. Nach dieser rund 1,5-stündigen Wanderung lohnt zudem noch ein Abstecher zu der kleinen Kapelle Ermita Virgen del Pino. Hier ist gleichzeitig der Ausgangspunkt für eine Wanderung auf die Cumbre Nueva.

Zum Pflichtprogramm eines jeden La Palma Urlaubs gehört die Kurzwanderung an der Cumbrecita, die auch eine ideale Einstiegstour darstellt. Entlang des Weges eröffnen sich atemberaubende Einblicke in die Caldera de Taburiente. Tiefe Schluchten und steile Kraterwände, die bis zu 2.426 Meter in den Himmel ragen, sind weitere Highlights dieser einmaligen Runde.

Las Tricias – Cuevas de Buracas

Botanische Schätze, alte Wohnhöhlen und der blaue Atlantik…

Der Ausgangspunkt dieser Tour, für die man in etwa 2,5 Stunden einplanen sollte, ist der Dorfplatz in Las Tricias. Hier befinden sich eine kleine Kirche und auch Parkmöglichkeiten. Diese Wegstrecke entlang der Straße kann abgekürzt werden, indem man seinen Wagen unterhalb von Las Tricias in einer Einbuchtung am Straßenrand abstellt. Vom Dorfplatz aus, folgen Sie der Beschilderung Buracas. Nach gut 20 Metern nehmen Sie den Pfad nach links unten. Duftende Orangenbäume weisen einem bald den Weg in Richtung Meer. Danach geht es auf einem Betonweg nach rechts unten weiter, der in einen schmalen Saumpfad übergeht. An romantischen Bauernhäusern und bunten Gärten vorbei, trifft man auf die alte Schule von Las Tricias. Nach ein paar Treppen setzt sich der Pfad hier fort.

Entlang einer Schlucht führt der Weg durch Wiesen und Felder. Direkt nach einem Hofgebäude mit zeitweise Mandelverkauf biegt der schmale Pfad – von der zuvor belaufenen Nebenstraße – nach rechts unten ab. Der Pfad stößt wieder auf die Nebenstraße, auf der wir weiter gehen. Nach der ersten Rechtskurve biegen wir links in einen asphaltierten Weg ein, um sofort nach rechts in einen Erdpfad einzubiegen. Sie folgen dem Hinweisschild Traviesa. Vorbei an einer Hausruine eröffnet sich ein fantastischer Blick auf einen der schönsten Drachenbäume. Der weitere Wegverlauf führt Sie über mehrere Dragos und grüne Schluchten. Die grandiose Steilküste und das blaue Meer stets vor Augen erwandern Sie den Kamm einer Schlucht vorbei an einem Mandelbaumhain. Oberhalb erscheint der Gipfel Verada, der eine alte Gofiomühle beherbergt und somit nicht zu übersehen ist.

Schon bald tauchen Sie in die Schlucht von Buracas ab und erreichen die alten Höhlen der Ureinwohner. Hier angekommen, lohnt eine Rast um die herrliche Umgebung zu genießen. Danach folgen Sie entlang der Höhlen dem Pfad, der steil ansteigt. Auf einem Fahrweg geht es dann geradeaus weiter. Bereits nach 20 Metern wird dieser wieder verlassen und Sie passieren nach links ein Metalltor. Sie erwandern so eine Nebenschlucht. Der Schluchtgrund ist mit dem Wegweiser GR130 ausgeschildert, dem Sie nach rechts folgen.

Durch eine weitere kleine Schlucht schlängelt sich der Weg wieder nach oben. Es wird erneut ein Fahrweg erreicht, den wir nach wenigen Schritten nach rechts verlassen. Hier können Sie nochmals einen herrlichen Ausblick genießen. Vorbei an einem Hof geht es weiter geradeaus. Schon bald erreichen Sie den Pfad des Hinwegs und gelangen über diesen wieder zurück zum Ausgangspunkt Las Tricias.

Diese schöne Wanderung führt Sie vorbei an botanischen Schätzen wie etwa den majestätischen Drachenbäumen sowie an den alten Wohnhöhlen von Buracas. Besonders empfehlenswert ist diese herrliche Tour zur Mandelblüte, wenn sich die gesamte Umgebung von Las Tricias in ein rosafarbenes Blütenmeer verwandelt.

Llano de Jable

Blauer Himmel, schwarze Lavawüste und weißes Wolkenmeer…

Von El Paso kommend, geht es – drei Kilometer vor dem alten Tunnel – rechts durch einen alten Kiefernwald hinauf in Richtung Refugio El Pilar. Schon bald erblickt man die ersten schwarzen Hänge und die bei einem Vulkanausbruch entstandene Sand- und Ascheebene El Llano de Jable. Das Auto kann man hier rechts der Straße gut abstellen und von dort über die Aschefelder spazieren.

Bei idealen Wetterbedingungen begrüßt einen hier strahlend blauer Himmel und ein weißes Wolkenmeer, welches sich über die Cumbre Nueva schlängelt. Rings herum eröffnen sich grandiose Aussichten. Auf der einen Seite erblickt man den Vulkankegel des Pico Birigoyo, auf der anderen Seite liegt einem die Caldera de Taburiente mit dem Gipfel des Pico Bejenado zu Füßen. Selbst wenn die Berge mit Wolken behangen und der Dunst des Nebels über die Ebene weht, hat diese Gegend seinen ganz besonderen Reiz.

Folgt man nach den herrlichen Ausblicken der Straße weiter bergauf, trifft man rechter Hand in einer Kurve auf einen Aussichtspunkt. Auch hier lohnt eine kurze Pause um den Blick über das Aridanetal zu genießen. Wer sich einen Picknick-Korb gepackt hat, sollte sich nun zum Refugio El Pilar aufmachen. Mitten im Wald gelegen, stehen einem hier schöne Picknick-Plätze zur Verfügung. El Pilar kann man sich ebenfalls für die große Vulkanroute sowie für die Wanderung zum Pico Birigoyo vormerken.

Bei einem Spaziergang über die schwarzen Lavafelder eröffnen sich herrliche Ausblicke zum Pico Bejenado, zur gesamten Caldera sowie zur Cumbre Nueva, die häufig in ein weißes Wolkenkleid gehüllt ist. Der grandiose Wolkenfall, der über die Cumbre bricht, lässt sich hier ausgezeichnet beobachten. Zur anderen Seite schweift der Blick zum Pico Birigoyo, der herrschaftlich in den blauen Himmel ragt oder seinen Gipfel aus den weißen Wolken blinzeln lässt.

Pico Bejenado

Grüner Pinienwald und grandiose Einblicke in den Kraterkessel…

Von der LP3 abzweigend zur Cumbrecita, dann aber in Richtung Valencia folgend, führt die Straße in mehreren Serpentinen durch den Pinienwald hinauf. Die Straße ist asphaltiert, bis diese in eine steinige Piste übergeht.

Entweder man parkt seinen Mietwagen bereits hier am Wegesrand oder befährt die Piste weiter, bis diese auf einen kleinen Parkplatz mit Hinweisschild zu dieser Wanderung trifft. Gleich links neben dem Schild verläuft der Weg bergauf. Bei einer Weggabelung folgen Sie der Beschilderung Pico Bejenado por Roque de los Cuervos. Der Weg verläuft auf breitem Forstweg durch den Wald. Vor einer Linkskurve zweigt dann ein beschilderter Pfad nach links oben ab. Es wechseln sich steile Anhöhen mit flacheren Passagen ab.

Die romantische Landschaft lässt einen die teilweise mühevollen Abschnitte vergessen. Schon bald wird man mit einem herrlichen Blick auf die Cumbrecita und den Kessel der Caldera de Taburiente belohnt. Oben am Caldera-Rand angekommen, blinzeln einem die weiß- und silberfarbenen Observatorien des Roque de los Muchachos entgegen. Im Schatten einer Pinie kann man wenige Meter weiter am Kraterrand eine genüssliche Pause einlegen. Vom Rastplatz aus geht es dann nach links Richtung Gipfel des Bejenados. Der Weg verläuft auf dem Caldera-Rand weiter. Der Gipfel mit einer Höhe von 1.854 Metern ist nach rund 3-stündiger Wanderung erklommen.

Die Aussicht ist bei klarer Sicht fantastisch. Über die Cumbre Nueva hinweg bis zum Teide auf Teneriffa wird einem die ganze Pracht zu Füßen gelegt. Zudem schweift der Blick hinüber zum Pico Birigoyo, über das gesamte Aridanetal bis hinunter zum Hafen Puerto de Tazacorte und hinauf zum Mirador El Time. Der tiefe Einblick in die Caldera lässt jeden Wanderer ins Schwärmen geraten. Den Gipfel wieder verlassend, gehen Sie ein Stück auf dem selben Pfad hinunter und nehmen dann den ausgeschilderten Wanderweg nach rechts unten. Unser Pfad mündet schließlich in einen Forstweg, auf dem Sie nach links einschlagen. Nach rund 30 Minuten trifft man auf die Gabelung des Aufstiegs und sieht dem Ausgangspunkt dieser Wanderung entgegen.

Eine Wanderung auf den Gipfel des Bejenado lohnt vor allem wegen der sagenhaften Ausblicke auf die Cumbre Nueva und dem einzigartigen Panorama über die Westseite der Insel La Palma. Oben angekommen, lässt zudem der Einblick in den Caldera-Krater die Strapazen des Aufstiegs schnell vergessen. Selbst die Nachbarinsel Teneriffa ist bei klarer Sicht zu bewundern.

Pico Birigoyo

Grüner Pinienwald – dunkle Aschefelder – fantastische Weitblicke

Der Ausgangspunkt dieser rund 3-stündigen Wanderung ist der Picknick-Platz Refugio El Pilar. Der Wanderweg ist zu Beginn identisch mit der großen Vulkanroute. Wir folgen dem GR 131 (weiß-rot) in Richtung Los Canarios und wandern durch Pinienwald steil bergauf bis zu einer gemauerten Aussichtsplattform. Von dieser genießt der Wanderer – bei freier Sicht – einen traumhaften Blick auf die Cumbre Nueva, an der sich – je nach Wetterlage – ein herrlicher Wolkenfall bildet. Zu erkennen ist zudem der Pico Bejenado, die Caldera de Taburiente sowie das gesamte Aridanetal.

Nach weiteren 10 Minuten ignoriert man den zum Birigoyo ausgeschilderten Weg, der links abzweigt. Der Pinienwald lichtet sich und der Weg führt uns an der mit Asche bedeckten Westflanke des Birigoyo entlang. Dieser mündet in einer Schotterpiste. Man folgt hier der Beschilderung Richtung Los Canarios links hinauf. Nach ungefähr 5 Minuten zweigt links ein Pfad ab. Dieser ist deutlich mit Steinmännchen markiert und führt uns zum Kraterrand des Birigoyo.

Wir wandern nun weiter bis zum Gipfel und genießen einen herrlichen Ausblick sowohl auf die Ost- als auch auf die Westseite La Palmas. Selbst die Nachbarinseln Teneriffa und La Gomera lassen sich bei gutem Wetter erblicken. Hier haben Sie sich in luftiger Höhe eine Pause verdient. Danach geht es von der Vermessungssäule über Geröll den Hang hinab. Bald erreichen wir wieder grünen Pinienwald und eine breite Forstschneise. Diese laufen wir hinunter und biegen vor der Straße links in einen Pfad ein und gelangen so schließlich wieder zum Ausgangspunkt dieser Wanderung.

Diese interessante Wanderung auf den Gipfel des Birigoyo ist gleichermaßen abwechslungs- wie aussichtsreich. Vom Rastplatz El Pilar führt der Weg, der einem immer wieder herrliche Ausblicke gewährt, durch dichten Kiefernwald. Der Gipfel ermöglicht eine grandiose Sicht zur Caldera de Taburiente sowie zur Cumbre Nueva, die häufig mit Wolken behangen ist. Dieser fantastische Anblick bleibt unvergessen.

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